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Motorradreifen korrekt wechseln

Ein Motorrad verfügt nur selten über zwei Reifen, die gleichzeitig denselben Verschleißgrad aufweisen. Der Hinterreifen verschleißt in der Regel schneller als der Vorderreifen.

Die Reifenhersteller investieren viel in die Konzeption ihrer Reifen, indem Sie gewährleisten, dass der Vorderreifen eines bestimmten Modells so gut wie möglich zum Hinterreifen passt.

Zahlreiche Parameter müssen hierbei in Betracht gezogen werden, um diese Übereinstimmung zu ermöglichen, insbesondere das Profil des Reifens (rund, dreieckig...), die Steifheit und die Eigenschaften der Karkasse in Bezug auf Verformung sowie die Betriebstemperatur. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, keine verschiedenen Reifentypen miteinander zu mischen.

Dennoch stellt dies keine Verpflichtung dar. Wenn Sie Ihre Reifen mischen und verschiedene Reifentypen aufziehen möchten, sollten Sie dennoch folgende Regel beachten: Der Vorderreifen sollte über ein weicheres Gummi verfügen. In der Tat ist es besonders wichtig, für eine bestmögliche Haftung auf dem Vorderrad zu sorgen. Ein Wegrutschen des Hinterrades kann kontrolliert werden, wohingegen mangelnde Haftung des Vorderrades beinahe stets zum Sturz führt. Der Reifenverschleiß wird dank der im Profil eingearbeiteten Verschleißanzeiger gemessen. Sobald der Verschleißanzeiger des Reifens die gesetzlich zulässige minimale Gummihöhe (1 mm) erreicht hat, muss der Vorderreifen gewechselt werden. (Siehe "Einfahren und Verschleiß").

Wichtig ist ebenfalls zu überprüfen, dass der Reifen nicht beschädigt ist, insbesondere durch spitze Gegenstände wie Schrauben, Nägel oder Glassplitter.

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